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Meilensteine: Focus gründen sich

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Meilensteine: Focus gründen sich

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November 1969: Gitarrenvirtuose Jan Akkerman schließt sich der Formation The Rebaptised an, wenig später umbenannt in Focus.

In purer Jazz-Rock-Begeisterung musizierten Keyboarder, Flötist und Vokalist Thijs van Leer, Bassist Martijn Dresden und Drummer Hans Cleuver als The Rebaptised. Im November 1969, während Theaterproben, in denen van Leer und Co. als Teil von Ramses Shaffys Theatertruppe agierten, trafen sie auf Gitarrenvirtuose Jan Akkerman von der schon weit über Hollands Grenzen hinaus
populären Jazz-Blues-Rock-Formation Brainbox. Thijs van Leer erinnert sich an diese erste Begegnung: „Shaffy lud Jan zum Jammen ein – wir spielten über Stunden!“ Zum Verdruss von Brainbox stieg Akkerman bei The Rebaptised ein, rasch umbenannt in Focus. Seine Premiere feierte das Quartett im Bird‘s Club in Rembrandtplein. Um sich über Wasser zu halten, fungierten Focus als Backingband in
der holländischen Produktion des Musicals „Hair“. Das LP-Debüt FOCUS PLAYS FOCUS (1970) – eine instrumentale Stilüberblendung aus Jazz, Rock, Klassik, Pop und Folk – entstand parallel für das Label Imperial. Auf Wunsch von Akkerman mussten wenig später Dresden und Cleuver gehen, ersetzt durch Bassist Cyril Havermans und Brainbox-Drummer Pierre van der Linden. FOCUS II/MOVING WAVES entstand unter der Ägide von Produzent Mike Vernon in London und brachte den internationalen Durchbruch, inklusive USA.

Lobhudeleien gab es für Akkermans hyperschnelle Fingerfertigkeit sowie Thijs van Leers exzessive Keyboard- und Querflöten-Einlagen. Im Ohr blieben auch van Leers bizarr-groteske Vokalbeiträge aus urigem Gepfeife, Gejodel und Falsettüberschlägen – prinzipiell mehr Not als Tugend, da sich kein geeigneter Sänger fand. 1971 ging Havermans auf Solokurs – Bert Ruiter stieg ein. Mit den weltweit in den LP-Charts vertretenen FOCUS 3 (1972) sowie HAMBURGER CONCERTO (1974) und MOTHER FOCUS (1975) für Polydor zementierte sich die globale Akzeptanz. Unterfüttert durch die Singlehits ›House Of The King‹, ›Hocus Pocus‹, ›Tommy‹, ›Sylvia‹, ›Hocus Pocus II‹ und ›Harem Sca-
rem‹. Im Sommer 1973 stieg Pierre van der Linden aus, für ihn kam der Brite Colin Allen von den implodierten Stone The Crows. Trotz Erfolgskurs rumorte in Focus ein konstanter Unruheherd – was zur Destabilisierung beitrug. Allen schied 1975 im Streit aus, für ihn kam Steve Smith. Akkerman ging 1976, ersetzt zuerst von Philip Catherine, dann Eef Albers. P. J. Proby übernahm 1977 als Vokalist.
Mehrmalige spontane Trennungen mit raschen Reunions erlebte das Quartett auch nach der ersten Auflösung 1978. Seit 2001 sind Focus, trotz weiterer Musikerwechsel, als Band wieder einigermaßen stabil.

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